Forschungs- und Arbeitsgebiete

Die Professur für Neuere Bayerische und Fränkische Landesgeschichte und Volkskunde an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg ist vor allem der Geschichte Frankens und Bayerns im 19. und 20. Jahrhundert gewidmet. Weitere Schwerpunkte in Lehre und Forschung liegen in der Geschichte Frankens und der deutschen Aufklärung im 18. Jahrhundert sowie auf epochenübergreifenden Fragestellungen zu langfristigen Prozessen im Übergang vom 18. zum 19. Jahrhundert. Neben sozial-, geistes- und politikgeschichtlichen Themen gilt ein besonderes Interesse der Verfassungs- und Verwaltungsgeschichte, der Stadtgeschichte insbesondere Nürnbergs, der Geschichte der Markgraftümer Brandenburg-Ansbach und Brandenburg-Bayreuth sowie der inneren Entwicklung Bayerns im 19. und 20. Jahrhundert.

Ein zusätzlicher Schwerpunkt besteht in der Geschichte der Habsburgermonarchie im 19. Jahrhundert und ermöglicht komparatistische Ansätze im Sinne einer vergleichenden Regionalforschung. Am Standort Nürnberg (Regensburger Straße) vertritt die Professur das Fach Landes- und Volkskunde / Europäische Ethnologie vor allem im Studium für das Lehramt an Grund- und Hauptschulen. Die Verbindung der Fächer Landesgeschichte und Volkskunde / Europäische Ethnologie bietet zugleich die Chance zu ihrer interdisziplinären Verknüpfung im Rahmen einer umfassenden Landeskunde Frankens unter dem Aspekt einer auf die Region bezogenen Kulturgeschichte.